Aciclovir (Aciclovir)
Aciclovir wird erfolgreich gegen Genitalherpes eingesetzt. Aciclvor ist in 200, 400 und 800mg erhältlich.
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Wie wirkt Aciclovir?
Manche Herpesviren können im menschlichen Körper Befunde bedingen, welche auch Krankheitssymptome sind. Hierzu gehört beispielsweise der bekannte Verursacher von Lippenherpes, das Herpes-Simplex Virus des Typ 1. So genannte Fieberbläschen gehören ebenfalls zu den symptomatischen Begleiterscheinungenn. Die von „Herpes zoster“ verursachte Gürtelrose und auch die Windpocken, sind ebenso wie Genitalherpes und Herpes am Auge, haben als Verursacher die Viren aus der Herpesgruppe.
Neun von Zehn Menschen infizierten sich bereits seit ihrem Kindesalter mit den Viren des Herpes-Simplex Typs. Unbemerkt ruhen sie in den Nervenzellen des menschlichen Körpers, machen sich aber im Falle von Immunschwächen durch Hautbläschen und starken Juckreiz sowie Schmerzen bemerkbar. Die Bläschen sind hochgradig infektiös. Zu den möglichen Auslösern des Herpesbefalls gehören Stress, UV-Licht, erhöhte Körpertemperaturen, Erkrankungen und bei weiblichen Patienten auch die Phasen der Menstruation. Schwere Befunde und Infektionsverläufe sind möglich, wenn eine ungehinderte Ausbreitung der Herpesviren im Körper stattfindet.
Die Vermehrung der Viren im Körper wird gezielt durch Aciclovir verhindert. Ein restloses Abtöten der Erreger ist nahezu unmöglich, aber eine rechtzeitige Verabreichung von Aciclovir verhindert wirkungsvoll eine unkontrollierte Ausbreitung der Herpesviren im Körper. Die Darreichungsform als oral einzunehmende Tablette, wirkt der Virenverbreitung sehr effektiv entgegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
* Im Rahmen einer Schwangerschaft ist das Medikament nicht angezeigt.
* Stillende Mütter sollten ohne eine ausdrückliche Befürwortung ihres behandelnden Arztes Aciclovir nicht einnehmen
Gegenanzeigen
Bei Nierenfunktionsstörungen
Wechselwirkungen
Bei gleichzeitiger Gichtprophylaxe durch Probenecid , ist eine reduzierte Ausscheidung von Aciclovir über die Harnwege möglich.
Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten FACHINFORMATION. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
